Gebietsfaktoren GF (α) – Gebietsneigung Hauptklasse
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Hydrologische Kennwerte – Finale gesamte Parameter des Standardverfahrens
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Arbeitsausschuss Wasserwirtschaftlich verträgliche Entwässerung von Forst- und Güterwegen
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Steuert die Parameter GF (α), EXP β [-] und ε [-] der Formel des Standardverfahrens der Hauptklasse (Mittelwert) sowie den Faktor H der oberen und unteren Bandbreite. Je nach Klasse werden aus Analysen hergeleitete Parameter verwendet.
Ändert Faktor N. Österreichweit wird vereinfacht zwischen drei ehyd-Bemessungsniederschlagszonen unterschieden: Zone A – Standard, Zone B – höhere konvektive Niederschlagsklasse, wirkt zuschlagend, Zone C – niedrigere konvektive Niederschlagsklasse, wirkt abschlagend.
Ändert Faktor F. Rundere Gebiete reagieren konzentrierter, sehr gestreckte Gebiete tendenziell gedämpfter.
Ändert Faktor V. Wald steht für mehr Rückhalt und Rauigkeit, überwiegend Wiese für geringeren Rückhalt.
Faktor ZWK passt die Hauptklasse als Zwischenklasse an, wenn die Fläche zwischen zwei Gebietsneigungsklassen beziehungsweise nahe einer Klassengrenze liegt.
V30, V10 und V5 skalieren HQ30, HQ10 und HQ5 im Verhältnis zum HQ100.
Eine abweichende Tc-Klasse ersetzt im Sonderfall die GF-Mittelwerte sowie die zugehörigen EXP-β- und ε-Werte der Standard-Tc-Klasse. Die Auswahl ist keine zusätzliche Faktorzeile, sondern eine abweichende Ausgangsbasis der GF-Hauptklasse.
Die Tc-Klasse beschreibt das standardisierte gebietsgefällebezogene Oberflächenkonzentrationszeitverhalten. Im Standardfall wird sie automatisch aus der gewählten hydrologischen Gesamtneigungsklasse abgeleitet. Die optionale Auswahl ist für fachlich begründete Sonderfälle vorgesehen.
Beitragende Einzugsgebietsfläche. Sie ist die zentrale Flächengröße für die Abflussabschätzung. Eine Überprüfung vor Ort wird empfohlen!
L ist die Fließ- bzw. Gebietslänge, Δh die Höhendifferenz. Daraus wird vereinfacht die Gebietsneigung der Beitragsfläche abgeleitet.
Verhältnis aus Höhendifferenz und Länge. Es dient zur ersten Einordnung der Beitragsfläche in die Gebietsneigungsklassen.
Abflusskennwert für ein Ereignis mit statistischer Wiederkehrzeit n, zum Beispiel HQ100, HQ30, HQ10 oder HQ5.
Abflusskennwert für ein statistisches 100-jährliches Ereignis. Er ist die zentrale Bezugsgröße der Verhältnisse.
Gebietsfaktor für die Abflussberechnung. Seine Hauptklasse basiert auf den GF-Mittelwerten der Standard-Tc-Klasse oder – bei gesonderter Einstufung – der gewählten Tc-Klasse. Anschließend werden Zu-/Abschläge, Zwischenklasse und HQn/HQ100-Faktoren berücksichtigt.
Klasse des Oberflächenkonzentrationszeitverhaltens von „extrem rasch“ bis „langsam“. Sie ist im Standardfall an die hydrologische Gesamtneigungsklasse gekoppelt und kann nur für begründete Sonderfälle gesondert eingestuft werden.
Optionale Übersteuerung der Standard-Tc-Klasse. Sie ersetzt die GF-Mittelwerte sowie die zugehörigen EXP-β- und ε-Werte als Ausgangsbasis, wird aber in der GF-Tabelle getrennt von der Gesamtneigungsklasse ausgewiesen.
Gebietsparameter und Exponent des Standardverfahrens. Beide steuern den Abfluss (Neigung der Spendenlinie) in Abhängigkeit der Beitragsflächengröße.
Faktoren für Bemessungsniederschlagszone, Form des Einzugsgebiets und Vegetation. Sie bilden zusammen die zusätzlichen Zu- und Abschläge.
Faktor H definiert die obere (OG) und untere Bandbreite (UG) in Bezug zum Mittelwert einer Gesamtneigungsklasse.
Berücksichtigung der Summe der Zusatzkriterien innerhalb der Bandbreite (UG/Mittel/OG) einer Gebietsneigungsklasse.
Zwischenklasse der Gebietsneigungshauptklasse, z. B. sehr steil/steil. Die Zwischenklassen entsprechen den unteren beziehungsweise oberen Bandbreiten der Hauptklassen.
Faktoren für die Verhältniswerte HQ30/HQ100, HQ10/HQ100 und HQ5/HQ100.
GF100 – Wundt Basis Tc Gesamtgebietsneigungsklasse zeigt den Vergleichswert der Gesamtneigungsklassen-Basis. GF100 Wundt final wird mit den finalen hydrologischen Parametern berechnet. Der Prozentwert ordnet diesen finalen Wert gegenüber dem Wundt-Referenzwert 13,8 ein.
Unterer und oberer Orientierungswert (plausibler Bereich) in Bezug zum berechneten, erwarteten Abflusskennwert.
Abflussspende in m³/s.km². Sie setzt den Abfluss in Bezug zur Einzugsgebietsfläche.